Jackson Pollock in der KunstHalle der DB

Man braucht ein wenig Zeit für das großformatige Wandbild, dann aber „lebt“ es optisch, vor allem aus der Schrägsicht. Kunst_geschichtlich gesehen, ist die Berliner Präsentation nicht uninteressant.

Mural, Öl und Kasein auf Leinwand, 243,9 x 603,9 cm, 1943

Mural, Öl und Kasein auf Leinwand, 243,9 x 603,9 cm, 1943

Mural, Detail

Mural, Detail

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Fast nichts

Wirklich nichts.

Hamburger Bahnhof_1

Spirale aus Leinwänden

Spirale aus Leinwänden

Paul McCarthy, Saloon Theater, 1995 – 1999, 2008 Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection

Paul McCarthy, Saloon Theater, 1995 – 1999, 2008 Schenkung der Friedrich Christian Flick Collection

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Smarte Kunst

Erwin Wurm: Fichte, Kunstmuseum Wolfsburg, 22.03.2015 – 13.09.2015 Die Currywurst schmeckt echt großartig, alle Dinge von Erwin Wurm sind smart, wie der eigens entworfene und in Wolfsburg gebaute VW-Bus. Auch  die Dinge reden ein Wörtchen mit. Sie sprechen von ihrem Gebrauch, von ihrer Verwendung, die nicht immer normal ist. Fehlverhalten führt zu unmöglichen Formen. Die Alltagsobjekte von Erwin Wurm sind vorbildlich. Man schaue nur ganz auf die Wurstschneidemaschine, immer der gleiche Vorgang und mal etwas weiter gedacht: jeder Türgriff erzählt von Händen, die zudrücken, bis jener eine Form annimmt, die seiner Verwendung nicht ganz entspricht…

 

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Treppen auf der Biennale Venedig 2015

Zweimal das Motiv: Die Treppe, auf der Biennale Venezia 2015

Eine Spiegeltreppe

Eine Spiegeltreppe

 

Eine Glastreppe

Eine Glastreppe

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Joao Lauro: I’ll be your mirror, portugiesische Pavillon und Ilya & Emilia Kabakov: Stairs, in der die Biennale begleitenden Ausstellung Glasstress 2015 Gotika

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Xu Bing auf der Biennale Venedig

Der chinesische Künstler Xu Bing hat zwei riesige Drachen aus Schott-Teilen gebaut und unter eine Bootshausdecke der Arsenale angebracht. Hier ist einer der beiden zu sehen.

Xu Bing in den Arsenalen 2, Foto AE

Xu Bing in den Arsenalen 2, Foto AE

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Der Kaufmann von Venedig damals und Geschäfte der Biennale heute

Wer nicht gleich mit einem ganzen Straßenzug auf Weltreise geht, also nicht mit einem der Traumschiffe reist, die jeden Tag der Saison am Markusplatz vorbeigezogen werden, sondern statt dessen in einem Vaporetto vom Flughafen zur Arsenale scheppert, zählt zu den Besuchern einer Kunstmesse, die von damals, aber geschäftsmäßig von heute ist: Kein Wort also über die vielen Kunstwerke, die ihren Käufer finden; kein Wort über die wenigen Werke, die man selbst gern unterstützt. Diese Biennale ist den vorangegangenen voraus, hat das Prinzip einer grandiosen Verkaufsausstellung erfüllt; sie sollte nicht mit den nachfolgenden, die möglicherweise anderes im Sinn haben, gemessen sollte: Ein Wink vom Traumschiff aus.

Wir gratulieren allen Teilnehmern der Biennale und schließen uns stellvertretend für alle den namentlichen Glückwünschen aus Berlin an.

Eine Anzeige im Monopol

Eine Anzeige im Monopol

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Larry Sultan in Gent_S.M.A.K. (Stedelijk Museum voor Actuele Kunst)

Der Fotograf Larry Sultan ist noch zu entdecken (S.M.A.K. _ 14.03. – 24.05.2015). Dieser kalifornische Künstler visualisiert eine Frage, die einfach zu formulieren scheint, aber schwer, wenn überhaupt, zu beantworten ist: Ist Realität ein Geschäfts- oder Lebensmodell?

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Inhuman – Fridericianum Kassel

Die Ausstellung „Inhuman“ im Fridericianum in Kassel (29.03.15 – 14.06.15) ist ein Versuch über das Transhumane, d.h. der Konstruktion von Lebewesen unter den Bedingungen genetischer Manipulation. Man würde natürlich gern wissen, wie sich KünstlerInnen damit auseinandersetzen ohne in die Biotrickkiste von z.B. Neurowissenschaftler zu greifen. Dazu bietet die Kasseler Ausstellung allerdings eindeutig zu wenig, am besten funktioniert es noch dort, wo aufgrund der Game-Kultur bereits allzu bekannte Phantasien des Machbaren vorliegen (siehe hierzu  Lu Yang 3D Animation „UterusMan“ von 2013).

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Parergon: Mariana Castillo Deball im Hamburger Bahnhof (20.09.2014-01.03.2015)

Die in Berlin lebende mexikanische Künstlerin erzählt anhand von Fundstücken. Die zentrale Halle im Hamburger Bahnhof ist mit einigen historischen, technischen, archäologischen und kunsthistorischen Gegenständen besetzt. Man kann von Objekt zu Objekt gehen, hat Platz und Zeit dabei und kann über einen Audioguide hören, was diese Dinge, die hier ausgestellt sind, interessant macht. Es ist eine Auswahl mit zeitversetzten Reflexionen. Hinsichtlich neuer Erzählformen darf man allerdings nichts Überraschendes erwarten. Dafür ist die Umsetzung zu konventionell.

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Tim Berresheim: Auge und Welt

Tim Berresheim: Auge und Welt, Kunstverein Düsseldorf: 20.9.2014 bis 11.1.2015

Mitten im Leben sind wir von Daten und Räumen umgeben. So ließe sich nicht nur die visuelle Strategie von Tim Berresheim in Worte fassen, womit wir die Ausstellung zum Anlass für einen Gedanken nehmen. Wir sind Passanten, die sich auf digitalen Gehwegen begegnen, meistens aber gar wissen, dass wir gerade aneinander vorbeilaufen. Dabei schauen wir uns zu, wie wir im informativen Licht einen Blick auf digitale Oberfläche werfen: Unter den Bedingungen der Digitalisierung verändern sich Dinge und Lebewesen und mittendrin befinden wir uns selbst.

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