Es gibt Arbeiten von Douglas Gordon, für die kein Weg zu lang erscheint, um sie noch einmal zu sehen, wie etwa die auf zwei Leinwänden gleichzeitig, aber spiegelverkehrt projizierte, berühmte Spiegelszene aus dem Film “Taxi Driver” mit Robert de Niro aus dem Jahr 1976. In der Frankfurter Ausstellung (19.11. 2011-25.03.2012) ist wieder die zweifach pojizierte Kamerafahrt um einen Elefanten “Play Dead; Real Time, 2003″ in einem “Galerieraum” sehen, bei der der Zuschauer Karussell fährt, aber nicht nach die vorbeiziehende Welt außen, sondern die vom Kamera-Auge nach innen gezogene Bewegung mitvollzieht und dabei die leichten, fast tänzerisch anmutenden Bewegungen des Elefanten umkreist. Das ist ganz wunderbar. Bei den neuen Arbeiten in Frankfurt, für die vor allem die zentrale Eingangshalle abgedunkelt ist, wäre es besser gewesen, wenn es Kuratoren gäbe, die reflektieren, was sie tun, denn dann hätten sie dem Künstler die Präsentation noch unausgereifter Ideen ausgeredet.

