Grimme in Brandenburg

Grimme, ein kleines nicht weiter bekanntes Dorf, liegt im NO Brandenburgs und feiert dieses Jahr sein 750 jähriges Bestehen. Aufgrund einer historischen Quelle weiß man, dass Grimme auf einem Handelsweg der Hanse lag, dass hier die Waren gewogen und gezahlt werden musste, bevor es weiterging. Einen ganzen Tag, nämlich am 2. September hat Grimme mit einer Vielzahl von Aktivitäten seinen Jahrestag gefeiert, wobei der Auftakt in der evangelischen Kirche, die schon seit längerem nicht mehr für die schrumpfende Gemeinde genutzt wird, angemessen, sogar festlich, also gelungen war. Man sieht eben, dass man in der Kirche mit traditionellen Festen versteht, sehr gut umzugehen, verfügt man doch über eine lange Erfahrung dazu. Anbei ein paar Eindrücke, von dem Dorf Grimme, zu dem der Verfasser ein besonderes Verhältnis hat.

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Skulptur Projekte Münster

Alle 10 Jahre sind bekanntlich skulturale Werke über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Warum diese Ausstellung interessanter als andere gewesen ist, erscheint auf dem ersten Blick unverständlich. Vielleicht liegt es daran, dass hier die Entdeckersucher mit einem bekannten Schema operiert. Anbei ein paar fotografische Eindrücke…

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dokumenta Kassel 2017

Die 100 Tage von Kassel und Athen haben einen schlechten Ruf. Warum eigentlich? Liegt es an der politischen Unbedarftheit? Die Grenze zwischen Kunst und Realität, besser gesagt, die Grenze zwischen dem System der Kunst und der Lebenswirklichkeit ist systematisch entkoppelt worden. Warum sollte man also von den Kuratoren bzw. Künstlern in Kassel Impulse für die Zerrissenheit in Europa erwarten? Der Glaube in das, was man auf den Gebieten der Kunst, des Lebens oder der Wissenschaften kennt, ist unerschütterlich naiv. Von daher ist das Programm der documenta 14 für die Besucher und deren Macher unfreiwillig sehr aussagefähig.  

Anbei nur ein paar fotografische Eindrücke vom und unterm alten Bahnhofsvorplatz bzw. sowie vom Vorplatz rund um das Fridericianum (oberhalb des Textes und unterhalb)

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Biennale Venezia 2017

The Play wurde 1967 als offenes, gesellschafts- und kunstkritisches Projekt von nach und nach mehr als hundert Mitgliedern in der japanischen Region Kansai gegründet.

Biennale Venedig 2017_The Play have a house_Foto A. Engelbert

Biennale Venedig 2017_The Play have a house_Foto A. Engelbert

The play_japanisches Projekt_1967-2017_Foto A. Engelbert

The play_japanisches Projekt_1967-2017_Foto A. Engelbert

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2 oder 3 Tiger, HKW, Berlin_05_2017

Ungewöhnlicher Blick auf die ‚Natur‘-Geschichte von Gewalt, Unterdrückung und Widerstand, zu sehen im Haus der Kulturen der Welt. Die Ausstellung wurde von Anselm Franke und Hyunjin Kim kuratiert.

Minouk LIM, L'homme à la la caméra, 2015, Foto A. Engelbert

Minouk LIM, L’homme à la la caméra, 2015, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

IM Heug_soon, Come back Home, 2007, Foto A. Engelbert

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re:publica 2017

Ein professioneller Treffpunkt, eine notwendige Begegnung der Leute, die sonst verstreut irgendwo ‚am Rechner‘ leben, leider findet auf dem ‚Festival‘ kein anspruchsvoller Diskurs statt, den man eigentlich erwarten dürfte.

re:publica_am Rande aufgelesen_2017, Foto A. Engelbert

re:publica_am Rande aufgelesen_2017, Foto A. Engelbert

 

re:publica_panel 1__2017, Foto A. Engelbert

re:publica_panel 1__2017, Foto A. Engelbert

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Baumpflanzung, Obstbaum, Engelbert I.

Die Gemeinschaft mit den Dingen um uns herum ist gestört. Das auslaufende Industriezeitalter hat uns aus der Vorzeit vertrieben. Wir benutzen zwar noch immer die gleichen Worte wie damals und sagen: Das ist ein Baum des Lebens, der Erkenntnis und der Hoffnung. Aber wir wissen aufgrund des „Sterbens“ der Wälder, der Gletscher und der Bienen, dass sich etwas geändert hat. Trotzdem habe ich einen Baum, einen Obstbaum, im Campusgarten gepflanzt. Möglicherweise denke ich schon an eine andere Zeit, während ich den noch nicht gepflanzten Baum in der rechten Hand halte.

Baumpflanzung am 06.02.2017, Campusgarten, FH Potsdam, Foto: Göran Gnaudschun

Baumpflanzung am 06.02.2017, Campusgarten, FH Potsdam, Foto: Göran Gnaudschun

Baumpflanzung am 06.02.2017, Campusgarten, FH Potsdam, Foto: Göran Gnaudschun

Baumpflanzung am 06.02.2017, Campusgarten, FH Potsdam, Foto: Göran Gnaudschun

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La fondazione Brodbeck, Pallazzo Bufali, Belpasso

Eröffnung einiger Werke der Sammlung Fondazione Brodbeck durch Gianlucca Collica, 18.12-2016

Gianlucca Collica, La fondazione Brodbeck

Gianlucca Collica, La fondazione Brodbeck

Leoncillo, N. m. con telefono 1952, La fondazione Brodbeck

Leoncillo, N. m. con telefono 1952, La fondazione Brodbeck

Louise Bourgeois, Senza titolo 2016, La fondazione Brodbeck

Louise Bourgeois, Senza titolo 2016, La fondazione Brodbeck

Viola Yesiltaç, Bastard crowned 2016, La fondazione Brodbeck

Viola Yesiltaç, Bastard crowned 2016, La fondazione Brodbeck

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Bessy II

BESSY II, Berlin-Adlershof, Teilchenphysik, Besuch und Diskussion mit einer Führung, 25.11.2016

BESSY II_1

BESSY II_1

 

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Das Kapital

Im Hamburger Bahnhof gab es eine Ausstellung rund um das Werk „Das Kapital – Raum 1970-77“ von Josef Beuys  zu sehen. Das ist sicherlich verdienstvoll, auch notwendig, nur seltsam deplaciert, denn auf dem Kunstmarkt tobt die Allianz von Kunst und Geld und hat die althergebrachte Gewaltenteilung der Künste endgültig hinter sich gelassen. Berühmt und Reich, davon träumen die Absolventen der Akademien, während die etablierten Künstler derweil den Kunstwert verscherbeln. Kunst hatte schon immer eine Affinität zum Geld. Nur: Die zeitgenössische Kunst liebt mehr den Glamour und den Trash als alles andere. Und nur wenige blieben vor der Tafelwand, die den Abschluss der Ausstellung bildete, stehen: nachforschend, fragend und irritiert.

Hamburger Bahnhof 2016

Hamburger Bahnhof 2016

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