Forschung – aktuell

A) Supergau und Naturkatastrophe als mediales Ereignis. Analyse der Phasen medialer Berichterstattung anhand zweier ökologisch-technischer Katastrophen im Jahre 2010: Erstens: Deepwater Horizon/ Die Folgen der Explosion einer Ölplattform im Golf von Mexico – Zweitens: Der Ausbruch isländischen Vulkans Eyjafjallajökull und die Wanderung einer Aschewolke über Europa.
Interdisziplinäres Forschungsprojekt an der Fachhochschule und der Universität Potsdam
Prof. Winfried Gerling und Prof. Dr. Arthur Engelbert

B) Metaphorik und Realität: Die nächste Katastrophe – eine medienkritische Nahaufnahme am Beispiel der Bienen. Die Veranstaltung vermittelt Grundlagen einer kulturwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der Wechselbeziehung von naturwissenschaftlichen und kulturell-künstlerischen Modellen bezogen auf das Prinzip von Kreisläufen. Hieraus wird das “Szenario einer kommenden Katastrophe” abgeleitet und fiktiv exemplifiziert: Das Sterben der Bienen.
Ziel der Veranstaltung ist eine Kritik der (medialen) Instrumentalisierung von (ökologischen) Katastrophen. Die Ergebnisse des Seminars werden auf einer Blockveranstaltung in Grimme/Nordosten Brandenburgs Mitte Juni (17.-19.) vorgestellt, mit eingeladenen Referenten (darunter auch ein Imker der Region) diskutiert und mit einem Manifest/Feature zur “kommenden Katastrophe” bis Mittel Juli 2011 abgeschlossen. Da überregionale und interdisziplinäre Vergleichsmöglichkeiten intendiert sind, werden parallel auch Kontakte zu bereits bestehenden Netzwerken genutzt: Das Potsdamer Graduiertenkolleg “Sichtbarkeit und Sichtbarmachung” sowie aktuelle, interkulturelle Verbindungen von cultrans/fh-potsdam.
Zu Semesterbeginn wird ein Reader in PDF-Form (darunter “Klassiker” wie Maurice Maeterlinck, Egon Friedell, Eugène Marais, Hans Blumenberg/Kreismetaphern von Platon bis Nietzsche, Josef Beuys …), ein dezidierter Seminarablauf (14tägig) und Programm der Blockveranstaltung, eine Kurzdarstellung der Thematik der einzuladenden  Referenten und eine Liste mit Arbeitsaufgaben für die Studenten digital abrufbar vorliegen.

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